Rundgang

 

Bei einem Rundgang durch das Museum kommen wir vom Hausgang in die getäfelte Wohnstube aus der Zeit der Jahrhundertwende mit einem runden Eßtisch im Herrgottswinkel, einem Kachelofen und einer Ofenbank mit Hühnersteigen.

 

Daneben befindet sich die Küche. Ein "Zeitfenster"dokumentiert, daß vor Jahrhunderten die Küche eine Rauchkuchel mit offener Feuerstelle war. Erst zu Großmutters Zeiten errichtete man einen Sparherd mit "Grandl" und Backrohr. Alte Kochgeräte wie Kupfer und Eisenpfannen, Anrichte und Tellerbord aus dieser Zeit kann man sehen.

 

In der gegenüberliegenden Speisekammer finden wir Milchwirtschaftsgeräte: Milcheimer, Käsereifen, Zentrifuge, Rührkübel, weiters finden wir eine Traubenpresse, Krauthobel, Riffel, Wäscherumpel und andere Geräte des Haushaltes.

 

In einem kleinen Zimmer am Hauseingang werden Arbeitsgeräte der Handwerker gezeigt: Schuster, Binder, Schneider und Weber.

 

Im ersten Stock befindet sich über der Stube das Elternschlafzimmer. Durch eine Öffnung des Fußbodens kann es von der Stube aus im Winter geheizt werden. Wir sehen Bauernmöbel der 30er Jahre und lebensgroße Trachtenfiguren mit der aktuellen Ellmauer Tracht und dem Kassettl. Ein kleiner Waschtisch erinnert an die Zeit, als es noch kein Fleißwasser gab. Für die Notdurft steht ein Nachttopf unter dem Bett.

 

Vis-a-vis werden Erinnerungsstücke der Traditionsvereine aufbewahrt. Fahnen und Uniformen der Veteranen und Heimkehrer, sowie alte Instrumente der Musikkapelle und Hausmusik.

 

Eine Kammer führt uns in  die Schulzeit unserer Großeltern zurück. Unter alten Schulbüchern finden wir auch das Rechenbuch der ehemaligen Lehrerin und Hausbesitzerin Irma Sander. Die Geschichte des Ellmauer Schulhauses wird aufgezeigt. Alte Lehrmittel werden hier aufbewahrt.

 

Die "Rem" dient als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum. Die Arbeitswelt der Jagd- und Forstwirtschaft auf der einen Seite und Ackerbau und Feldwirtschaft auf der anderen Seite wird dokumentiert. Heimische Vögel und Jagdtrophäen werden gezeigt. Auch sieht man einen Vogelfangkäfig und ein alter Vorderlader.

 

 

 

 

Geräte der Forstwirtschaft: Sägen, Steigeisen, Schinder und Schöpser, Hacken und Beile, Steigeisen und eine "Holzschloapf"

 

 

Die Bewirtschaftung der Äcker und Felder dokumentiert eine Wand mit Heu- und Ackergeräten. "Pengel" zum Dreschen der Kornähren und eine Windmühle, mit der man Spreu vom Korn trennen konnte. Siebe "Fahreiter" für Korn und Weizen. Hölzerne Aufleggabeln und Heurechen sowie Heustecher brauchte man bei der Heuernte.

 

 

Eine alte Dreschmaschiene aus Holz zeigt die praktische Geschicklichkeit unserer Vorfahren.

Im Dachgeschoß

 

Im Dachgeschoß zeigt uns die Sammlung Hochfilzer die rasante Entwicklung der Elektrogeräte im vergangenen Jahrhundert.

 

Eine Mineraliensammlung Leo Exenberger führt uns in die Zeit der Bergknappen. Das "Wegmacherhäusl" war einstmals im 16. Jahrhundert ein Knappenhäusl.

Ein kleiner Raum im Dachgeschoß dokumentiert 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ellmau. Die erste Motorspritze aus dem Jahr 1932, alte Löschgeräte und sportliche Trophäen sind ausgestellt.  

 

Von der "Agfa-Box" bis zur Digital-Kamera

 

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